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Als Emoticon werden
Zeichenfolgen (aus normalen Satzzeichen) bezeichnet, die einen
Smiley nachbilden, um in der schriftlichen elektronischen
Kommunikation Stimmungs- und Gefühlszustände auszudrücken. Sie
stammen aus der Zeit, in der über das Internet nur Texte
verschickt werden konnten. Die Bezeichnung Emoticon ist eine
Wortkreuzung, gebildet aus Emotion und Icon. Am 19. September
1982 schlug der Student Scott E. Fahlman in einem Bulletin Board
(elektronisches Diskussionsforum) der Carnegie Mellon University
vor, aus ASCII-Zeichen das inzwischen weltberühmt gewordene
Signet nachzubilden. Lange galt dieser Post als verschollen.
Nach umfangreichen Nachforschungen gelang es Jeff Baird am 10.
September 2002 die originale Nachricht von Fahlman auf einem
Backup-Band aus dem Jahre 1982 wiederzufinden. Hier ist Scotts
originaler Post: :-) Bekannte Beispiele: :-) lachendes
Gesicht, Ausdruck von Freude [alternativ: :) =) :] :-}] Weitere Beispiele Es gibt eine Vielzahl von Emoticons. Auch verwenden nicht alle das gleiche Emoticon für ein und dieselbe Sache. Außerdem kommen immer wieder neue Emoticons dazu. Ein lachendes
Gesicht kann zum Beispiel sein: Weitere Beispiele
für Emoticons sind: Gerade die
ausgefalleneren Emoticons sind allerdings nicht allgemein
verbindlich bzw. werden nicht immer gleich aufgefasst. Der in
alltäglicher Online-Kommunikation tatsächlich verwendete Satz
von Emoticons ist daher nur eine relativ kleine Menge an
Symbolen, deren Bedeutung bekannt und / oder offensichtlich ist. Keine Emoticons im
eigentlichen Sinne sind Darstellungen, die keine Gesichter
zeigen. Diese stellen einzeilige ASCII-Art dar. Funktion von Emoticons Emoticons sind für die Teilnehmer an der Internetkommunikation eine wichtige Methode, ihre Gefühlslage deutlich zu machen. Die Internetkommunikation läuft im Gegensatz zur direkten Kommunikation (en: Face-to-Face Communication) ohne sichtbares Gegenüber, dessen Gesten, Mimik und Stimmausdruck gedeutet werden könnte. Jede Kommunikation vermittelt neben dem Wortinhalt auch Einstellung zum Gegenüber, Aussagen über die Wahrhaftigkeit und Bedeutung der Aussage und den emotionalen Zustand des Sprechers. Auch die soziale Rolle des Sprechers (Geschlecht, ungefähres Alter, Hautfarbe, Kleidung, Frisur, etc.) geben Anhaltspunkte über die Bedeutung des Sprachinhalts. So ist zum Beispiel eine ironische Aussage oft allein am Wortinhalt nicht zu verstehen. Um den Bedeutungskontext der Aussagen zu verdeutlichen, helfen Emoticons. Anders als bei anderen Formen der textbasierten Kommunikation, wie dem Brief, treffen sich im Internet oft Unbekannte. Dies macht es noch schwieriger, den Bedeutungskontext zu entschlüsseln. Die Emoticons sollen hierbei helfen, die Zahl der Missverständnisse zu reduzieren.
Quelle:Wikipedia.de
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